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Bilden wir uns! Bilden wir andere! Bilden wir Banden!

ÜBER UNS

Die Bildungs-Bande ist ein Netzwerk, welches mit unkommerziellen Bildungsveranstaltungen den Aufbau von alternativen Gesellschaftsstrukturen und eine gemeinschaftliche Kultur im Einklang mit der Natur unterstützt.

 

Vision

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Weg

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4 Themenbereiche

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Der Weg

Damit Menschen ihr volles Potenzial entfalten und einen ganzheitlichen Lebensstil pflegen können, verbreitet die Bildungs-Bande Methoden, Techniken und Wissen die sie dabei unterstützen. Sie stellt eine Infrastruktur bereit, die es jedem Menschen ermöglicht eigene Seminare und Workshops zu organisieren.

Bildung

Wissen und der Erwerb von Kompetenzen ist im Verständnis der Bildungsbande das zentrale Werkzeug für grundlegende Veränderung.

Kollektive und nachhaltige Strukturen sind realistisch, aber häufig noch keine Realität. Es gibt schon viel Wissen und viele Methoden, die es Menschen in kollektiven Zusammenhängen erleichtern, diese Strukturen aufzubauen und zu halten. Wir wollen dieses Wissen verbreiten und zugänglich machen!

Unser Verständnis von Bildung basiert auf:

  • Eigeninitiative, nicht auf Passivität
  • Begeisterung nicht auf Zwangskontexten
  • gegenseitiger Vermittlung in Gruppen und in Dialogen
  • praktischer Anwendung

...konkret

Die Bildungs-Bande bietet Gestaltungsraum für dich, wenn du dich für ein Thema interessierst, das in einen unserer Themenbereiche passt. So finden sich immer wieder kleine Teams - sogenannte Orga-Banden - die eine Idee in die Tat umsetzen. Und zum Organisieren von Veranstaltungen wird dir die Bildungs-Banden-Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Dazu gehören:

  • Leitfäden, für wichtige Schritte im Organisationsablauf
  • Kontakt zu Köchen, Referentinnen, möglichen Mitstreiterinnen und Teilnehmenden
  • Verbreitungskanäle wie den Bildungs-Banden-Verteiler und die Internetseite
  • Seminarräumlichkeiten mit Unterkünften, sowie Küchenausrüstung
  • Präsentationsmaterialien wie zum Beispiel Flipcharts und Beamer


Seminare und Workshops sind besonders gut geeignet, weil
  • sie einen einen wunderbar kreativen Raum für persönliche Weiterentwicklung und Entfaltung bieten
  • du das Erlernte direkt üben kannst
  • du Gleichgesinnte kennen lernst und
  • Lernen in Gruppen einfach mehr Spaß macht.

Wenn du also eine Veranstaltungs-Idee hast, kannst uns jederzeit per Mail oder Telefon kontaktieren. Wir aus dem Koordinationskreis stellen dir dann gerne eine Person als Ansprechpartner zur Verfügung und unterstützen dich bei der Organisation.

Je mehr Menschen mitmachen und sich trauen für ihre Ideen und Träume zu gehen, desto leichter wird es diese auch zu erreichen!

Kommerz - Nein Danke!

Alle Veranstaltungen der Bildungs-Bande sind unkommerziell! Dies ist uns besonders wichtig, denn Bildung ist unser Mittel für Veränderung und Entwicklung und diese soll nicht durch den Geldbeutel bestimmt werden. Austausch und Bildung sollte stets offen und kontinuierlich zugänglich sein.

Dabei ist wichtig zu verstehen, dass die Bildungs-Bande kein kostenloser Bildungsbetrieb ist, denn Kosten fallen natürlich trotzdem an. Es bedeutet lediglich, dass wir keine Gewinne erwirtschaften wollen und alles dafür tun, dass die Teilnahme für jeden Menschen möglich ist. Und natürlich ist dabei am Ende wichtig, dass bei keinem der Beteiligten ein Gefühl zurück bleibt, draufgezahlt zu haben.

Wir bauen auf Kooperation

Teilnehmende, Referentinnen, Köche und die Orga-Bande stecken unter einer Decke. Sie alle verbindet das Interesse an einem Thema. Es geht nicht um Geld, oder Dienstleistung, es geht nicht um irgendein Verhältnis zwischen Konsument und Anbieter, sondern um die Sache an sich. Durch Kooperation halten wir die Kosten niedrig und mehr Menschen haben die Möglichkeit an den Veranstaltungen teilzunehmen.

Der Grundgedanke ist, dass wir uns GEMEINSAM die Bildung zu kooperativen, nachhaltigen, gemeinschafltichen Leben ermöglichen.

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Vision

Gemeinschaft
  • Wir wollen, dass alle Menschen und Gruppen ihr volles Potenzial entfalten.
  • Jeder Mensch hat das Recht auf ein selbstbestimmtes, ganzheitliches und erfülltes Leben.
  • Wir wünschen uns freiheitliche Gemeinschaften mit starken zwischenmenschlichen Bindungen, statt zentralistischer Fremdbestimmung.
  • Unterdrückung und Ausbeutung enden, wo die Menschen stark genug sind gemeinsam zu entscheiden und zu handeln.
  • Soziale und ökonomische Aufgaben können nur global bewältigt werden, aber die Menschen dürfen sich nicht von ihrer Umwelt entfremden und vereinzeln - sie müssen lokal handlungsfähig und integriert sein.
  • Wir brauchen kleine materielle Kreisläufe und ein Bewusstsein für die Verantwortung, die wir für das "große Ganze" haben.

Es gibt bereits viele Methoden, Modelle und Strukturen, die unser Zusammenleben schöner, einfacher und besser machen könnten, aber der Zugang und die Umsetzung sind oft schwer.

Unser Ansatz

Um dieser Vision näher zu kommen brauchen setzen wir auf Bildung. Daher fördern wir die die Verbreitung von Wissen und Fähigkeiten für ein "Gutes Leben". Wir helfen bei bei der Organisation von unkommerziellen, niederschwelligen Bildungsveranstaltungen und stellen die nötige Infrastruktur dazu bereit. Langfristig versprechen wir uns dadurch:

  • mehr Selbstbestimmung
  • gemeinschaftlichen Strukturen
  • eine nachhaltige Lebensweise
  • ein starkes Netzwerk
  • mehr Handlungsfähigkeit
  • und noch viel mehr

Lasst uns eine Atmosphäre herstellen, in der wir das Zusammenkommen und das Lernen feiern, in der wir Lust bekommen am Gemeinschafts(er)leben und in der wir eine schönere Welt spürbar machen!

Wichtig: Das Ziel der Bildungsbande liegt nicht darin, bestehende Macht- und Verteilungssysteme zu bekämpfen. Wir wollen unsere Energie für die Erarbeitung neuer Ansätze nutzen und Alternativen aufzeigen, anstatt alte Strukturen zu bekämpfen. Unser Weg ist ein Bildungs- und Erfahrungsraum, in dem diese Alternativen weitergegeben, durchdacht und ausprobiert werden können. Jeder Einzelne soll in die Lage versetzt werden, an diesen Veränderungen ganz konkret mitzuwirken.

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4 Themenbereiche

Für die Entwicklung einer nachhaltigen und selbstbestimmten Gesellschaft braucht es unserer Ansicht nach eine Entwicklung und Förderung auf vier Ebenen. Deshalb ist die Bildungs-Bande in einem Themenfeld aus vier verschiedenen, aufeinander aufbauenden Bereichen strukturiert: ICH, DU, WIR und ES. Sie bilden die Grundlage unserer Bildungsarbeit und geben einen guten Überblick.

Schalen

ICH

Im Zentrum steht das Individuum: Jede einzelne Person soll in ihre individuelle Entwicklung und Potenzialentfaltung wachsen können. Die eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Grenzen zu kennen, seelische Wunden zu versorgen und sich mit sich selber auseinander zu setzen, ist zentraler Bestandteil – nicht zuletzt um sich in andere ein zu fühlen und sich in Gruppen abstimmen zu können.

DU

Für das Leben in Gemeinschaft ist eine zwischenmenschliche, emotionale Ebene mindestens genauso wichtig. Der Du-Bereich beschäftigt sich mit Fragen, wie:

  • Wie können Verbindungen und Beziehungen im Alltag liebevoll funktionieren?
  • Was braucht eine Gruppe um verbunden zu sein?

WIR

Neben einem liebevollen und respektvollen Umgang sind in Gruppen verschiedene Strukturen möglich um sich zu organisieren, um gemeinsam zu leben, zu lernen und Entscheidungen zu treffen. Kurz: Das, was es einer Gemeinschaft ermöglicht, gemeinsam handlungsfähig zu sein.

ES

Schließlich bedarf es noch der materiellen Versorgungsstrukturen. Wie können Ressourcen in kleineren Kreisläufen bewegt werden, so dass möglichst viele Menschen profitieren, wenig Schaden angerichtet entsteht und niemand ausgebeutet wird.

Die Bildungs-Bande: Ein Erfahrungsraum für Utopien!

geplante Veranstaltungen

Ideen gibt es viele, aber zur Zeit sind noch keine konkreten Termine bekannt.

bisherige Veranstaltungen

neue Bilder! DragonDreaming
Dragon Dreaming Dragon Dreaming
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Dragon Dreaming Einführungsseminar


7. - 9. September 2018
organisiert von Sander, Blanca, Olmo und Janis

DragonDreaming
+ weitere Bilder

Hallo Ihr Träumer!

Hast du eine Projektidee oder einen Traum, und würdest es gerne mit anderen Menschen zum Leben bringen?
Durch diese Einführung in Dragon Dreaming lernst du, ein Projekt von der Idee bis zur Verwirklichung kollektiv zu träumen, zu planen, umzusetzen und zu feiern, und das alles mit einer Methode, die auf die kollektive Weisheit des Teams sowie auf eine übergeordnete Win-Win-Win Kultur beruht. Mit Bestandteilen aus der faszinierenden Kultur der Aborigines und mit einer guten Mischung modernem Projektmanagement, hat Dragon Dreaming weltweit das Herz und Tun vieler Menschen, die entscheiden, das Leben in die Hand zu nehmen und die Welt selbst zu gestalten, erobert. Dragon Dreaming legt höchsten Wert auf die Pflege und Wohlergehen der Menschen, die an einem Projekt teilnehmen und sucht somit die Entstehung eines Gemeinschaftsgefühls.
Das Motto hier lautet: wenn´s keinen Spaß macht, ist´s nicht nachhaltig!

Die Referenten

Janis und Olmo sind Lebensforscher, tätig in den verschiedensten Bereichen der Gemeinschaftsbildung und des sozial-ökologischen Wandels. Mit Dragon Dreaming haben sie seit mehreren Jahren zu tun, und wenden die Methode zur Unterstützung von eigenen und externen Projekten an.

Janis Tomilin richtet seine Lebensweise nach buddhistischen Prinzipien, was sich in seiner Bildungsarbeit als Erlebnispädagoge und in seinem Gemeinschaftsleben auf der portugiesischen Küste spüren lässt. Er hat Dragon Dreaming in Deutschland kennengelernt und es ist sofort ein Bestandteil seiner Projekte geworden.

Olmo Cabello arbeitet als Umweltingenieur in Brandenburg und betreibt ökologische Olivenölproduktion in seiner Heimat Andalusien. Dort hat er auch vor 7 Jahren Dragon Dreaming kennengelernt und seitdem in unterschiedlichsten Projekten angewendet.

Seminar-Ort

Das Seminar hat in der Frieda stattgefunden. Es ist ein selbstverwaltetes Projekthaus, welches sich der Förderung einer gemeinschaftlichen und selbstermächtigenden Lebensweise verschrieben hat.

Organsiation und Finanzierung

Die Referenten, die Frieda, das Kochteam und das Orga-Team unterstützten dieses Seminar aus ideellen und nicht aus kommerziellen Gründen. Die Finanzierung dieses Seminars basierte auf Spendenbasis. Die Idee ist, Bildung unkommerziell und für jeden zugänglich zu gestalten. Geld soll also kein Hinderungsgrund zur Teilnahme sein.

Liebe Grüße von
Sander, Blanca, Olmo und Janis

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Held*innenreise


26. - 31. August 2018
organisiert von Judith, Ruth, Marcel, Carina, Julia, Lilian und Raphael
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Erlebnisbericht

Eine Woche in der Frieda - eine Woche voller Leben, Abenteuer und bestandener Prüfungen

Willkommen auf einer Reise ... einer Reise zu dir selbst.

Der Zettel an der Eingangstür, sinngemäß: "Held*innenreise vom 26.-31.8.18 - es könnte laut werden." Und laut war es und leise und alles dazwischen und auf verschiedenen Ebenen ... und zum Glück mit einem Team, das sau gut trägt, einem Raum, der hält, einem Kochteam, das nährt, einer Gemeinschaft, die auffängt und Teilis, die teilen. Perfekte Kombi.

Die meisten von uns haben die Frieda in diesen sechs Tagen kein einziges mal verlassen ... und waren selber ganz überrascht, dass da auch gar nicht der Wunsch aufkam, wo anders hingehen zu wollen. Und wozu auch andere Orte sehen wollen, wenn im eigenen Inneren ein Universum erforscht werden will - zum Glück begleitet und unterstützt und nicht alleine. Ein Tanz dicht an den Extremen: laut und leise, weich und hart, schnell und langsam ... und immer sehr lebendig. Dicht und nah - nah an mir, meiner Geschichte, meinem Körper, meinem Sein, Geworden-Sein und Werden. Wir haben gefeiert, getrauert ... uns primär uns selbst und auch den anderen zugemutet ... und dabei etwas wachsen lassen, das wir als Geschenk mitgenommen haben.

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Und mit diesen wunderlich-magischen Erfahrungen und diversen Vorsätzen im Gepäck, haben wir uns am Ende dieser vollen Woche alle reicher und sehr dankbar und auch echt wehmütig voneinander verabschiedet. Wer Lust hat auf eine „andere, besser Welt“ ... - ich denke, dass das wohl kaum geht, ohne Frieden mit uns selbst und unserer eigenen Geschichte zu schließen – ein wichtiger Schritt auf diesem Weg war für mich diese Held*innenreise.
Danke.
Auf die Dämon*innen und Held*innen ins uns allen! =)

Die Held*innenreise

Ein archetypisches Abenteuer in die eigene Innenwelt - zu Held*in und Dämon*in, auf dem Weg zur Lebendigkeit

zum Flyer: Flyer

Der Ruf

In uns allen gibt es den Wunsch nach Entwicklung und Veränderung, nach Entfaltung unserer Potentiale, um das Leben in der Fülle seiner Möglichkeiten zu erfahren. Und es gibt einen anderen Teil in uns, eine Gegenkraft, die uns zurückhält, die aus Angst oder Bequemlichkeit lieber im Gewohnten bleibt, statt sich der Ungewissheit und dem Neuen auszusetzen.

It's on

Oft genug stecken wir so in der Stagnation fest, irgendwie am Leben, aber unbefriedigt in unserer Sehnsucht nach wahrhaft erfüllenden Erfahrungen und Beziehungen. Wenn wir uns zu lange in diesem lähmenden Zustand aufhalten und keine gute Lösung für unsere widerstreitenden Bedürfnisse zwischen Entwicklung und Rückzug in die Sicherheit des Vertrauten finden, schneiden wir uns Stück für Stück von unserer Energie und Lebensfreude ab.

Die Reise

Die Heldenreise bietet die Möglichkeit, diese beiden gegensätzlichen Persönlichkeitsanteile für uns deutlich und erfahrbar werden zu lassen, sie einander gegenüberzustellen und Schritt für Schritt in uns zu integrieren und zu versöhnen. Die wertschätzende Anerkennung unserer inneren Anteile lässt uns zu einer ganzheitlicheren, ihrer selbst bewußten Persönlichkeit reifen.

Wie es begann

Das intensive Selbsterfahrungsseminar der Heldenreise wurde von Paul Rebillot entwickelt. Basierend auf dem archetypischen Weg, den Heldinnen und Helden in den Mythen und Erzählungen vieler Kulturen zurücklegen, vereint die Heldenreise eine Vielzahl von Elementen aus Gestalttherapie, bioenergetischer Körperarbeit, Imaginationsübungen, Psychodrama und Transformationsritualen zu einem einzigartig dichten und berührenden Erfahrungsraum.

Über das Team

Team

Wir sind Gestalttherapeutinnen und - therapeuten im Supervisionsjahr am Institut für Gestalt und Erfahrung in Wasserburg am Inn. v.l.n.r. Marcel, Carina, Julia, Lilian, Raphael

Organisatorisches

Ort

Das Seminar fand in der Frieda statt, ein selbstverwaltetes Projekthaus, welches sich der Förderung einer gemeinschaftlichen und selbstermächtigenden Lebensweise verschrieben hat. Die Frieda befindet sich in Brück, ca. eine Stunde mit Auto oder Bahn südwestlich von Berlin.

Kosten

Wie immer war auch dieses Bildungs-Banden-Seminar unkommerziell. Es gab einen nach Einkommen gestaffelten Beitrag, wobei der niedrigste die Essens- und Nebenkosten deckt. Die Spendenüberschüsse gingen als Aufwandsentschädigung an die Referenten.

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Infos zum Waldgartenseminar


organisiert von Malte, Stefanie und Lena

Waldgartenseminar

15. - 17. Juni in der Frieda in Brück

Lummerland

In Kürze

  • Das Seminar beinhaltet Theorie und Praxis zum Thema Waldgärten und nachhaltige Landnutzungssysteme
  • Es gibt jede Menge Gelegenheit zum Seele baumeln lassen, sonnen und philosophieren über nachhaltige Landnutzungskonzepte

Die Idee

Ökosysteme und Biosphäre sind weltweit überlastet, sodass sie ihre wichtigen Leistungen nicht mehr erbringen können und die Lebensgrundlagen vieler Menschen bedroht sind. Obwohl dies seit langem bekannt ist, dominieren Konflikte zwischen Schutz und Nutzung, die allenfalls oberflächlich beigelegt werden. Die Folge sind fortschreitende Zerstörung von Böden, Klimawandel, Schwund der Biodiversität etc.

Seit kurzem hat sich die Frieda ein Stück Land in Brück ergattert. Auf diesem soll ein Waldgarten entstehen, der einen Lernraum darstellen wird, in dem echte Nachhaltigkeit erfahren und im gemeinsamen Schaffen Landnutzung neu gedacht werden kann. Das Waldgartenseminar wird der Auftakt sein, um dieses neue Projekt zu initiieren und wird uns somit die Möglichkeit geben, das theoretisch Gelernte direkt am praktischen Beispiel erproben zu können.

Zum Inhalt

Mit diesem Seminar werden wir die Grundlagen von Ökosystemleistungen und Werkzeuge zur nachhaltigen Landnutzung kennenlernen und versuchen sie auf ein Anwendungsbeispiel zu übertragen.

Die inhaltlichen Schwerpunkte werden sein:

  • ökologische Grundlagen über den Einfluss von Wetter, Boden, Wasser auf Wälder
  • Traditionelles Wissen und Wirtschaftsformen
  • Moderne Weiterentwicklungen
  • Kennenlernen von Werkzeugen, um Waldgärten und Agroforstsystemen zu designen
  • Bodenverbesserung durch Terra Preta & Kompostierung
  • und jede Menge praktische Übungen

Am Ende werden wir auf Grundlage des Gelernten Gestaltungsideen für Lummerland entwickeln um die Theorie in die Praxis zu überführen.

Philipp Gerhardt

Über den Referenten

Dipl.-Forstwirt Philipp Gerhardt ist im Südwesten Berlins zwischen Seen und Wäldern aufgewachsen und hat später in Dresden, Schweden und Wien Forstwissenschaften studiert.

Mit der Zeit flossen Erfahrungen aus eigenen Gärten, Lebensmittel- Kooperativen, der Arbeit in Land- und Forstwirtschaft, der forstlichen Forschung, aber auch aus persönlichen Beziehungen, Gemeinschaftsprojekten und politischem Engagement zusammen.

Heute arbeitet er als freiberuflicher Referent und Planer, sowie in einem Großprojekt zur Revitalisierung naturnaher Auwälder und im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung. Vor allem beschäftigt er sich aber seit langem mit der Gestaltung regenerativer Landnutzungssysteme im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung von menschlicher Gemeinschaft, Ökosystemen und Biosphäre. Er will die subtilen Qualitäten der Dinge und Beziehungen um uns herum an die Oberfläche holen und dazu anregen, diese in die eigene Arbeit und in alltägliche Handlungen einfließen zu lassen.

Es geht ihm darum, Ressentiments und Urteile abzubauen und sich ohne Angst zu begegnen, so dass wir unsere Ideen fließen lassen, unsere kollektive Intelligenz nutzen und unser volles Potential entfalten können. Denn nur so kann eine tiefgründig gedachte Nachhaltigkeit - eine Nutzung unter Wahrung oder Mehrung des Potentials - Wirklichkeit werden.


Liebe Grüße von
Malte, Stefanie und Lena

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Workshopfestival 2018


organisiert von Sophia, Theresa, Malte, Jona und Jannis

18. - 21. Mai in der Frieda in Brück


Workshopfest
Und hier das Video vom letzten Jahr:
https://vimeo.com/260321751

Alles Wichtige in Kürze

  • Workshops satt und soviel das Herz begehrt, organisiert von Dir und Euch
  • Themenschwerpunkt der Workshops auf gemeinschaftlichen und ökologischen Alternativen zum angeblich so alternativlosen Turbokapitalismus
  • Open-space, kulinarische Köstlichkeiten, Lagerfeuer, Abends ein paar wippende Bässe
  • jede Menge Gelegenheit zum Seele baumeln lassen, Sonne tanken (hoffentlich), Netzwerken und Pläne schmieden
  • 3 schöne lange Tage über Pfingsten vom 18.-21.05.2018
  • auf dem Gelände des Gemeinschaftshauses „Frieda“ in Brück (südlich von Berlin)

Die Idee

Wir wollen mit Euch zusammen an diesem Wochenende einen Rahmen des Experimentierens, Inspirierens, Lernens und gegenseitigem Lehrens schaffen. Als WorkshopleiterIn suchen wir dabei bewusst nicht unbedingt Profis, sondern Jeden von Euch, und legen Wert auf eine Atmosphäre des Ausprobierens und des Unperfekten. Wir wollen ganz bewusst eine Alternative zum durch differenzierten SpezialistInnentum unserer Gesellschaft schaffen und sind überzeugt, das wirklich jedeR ein Hobby, eine Passion oder nur eine fixe Idee zu einem spannenden Workshop machen kann.

Für dieses Jahr würden wir gerne einen thematischen Schwerpunkt setzen auf Workshops, die eine gemeinschaftliche, emanzipative oder soziale Alternative zum konkurenz- und expansionsbasierten Kapitalismus aufzeigen wollen. Wir fassen diesen „Schwerpunkt“ allerdings bewusst weit, vom selbstgeschmiedeten Zelthering bis hin zur philosophischen Abhandlung über Raum und Zeit passt aus unser Sicht da vieles hinein.

Liebe Grüße
Sophia, Theresa, Malte, Jona und Jannis

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Meditation und Achtsamkeit


vom 19.- 21. Januar 2018
mit Marc-André Allers
organisiert von Lena, Philipp und Jona
gekocht haben Claudia und Flo

Theorie und Praxis der Selbsterkennung

Worum es ging

Obwohl "Achtsamkeit" heutzutage in aller Munde ist, bleibt eine große Chance der Achtsamkeitspraxis oft auf der Strecke: Selbsterkenntnis durch achtsame Introspektion. Das Leben im Einklang mit unseren Idealen, Zielen und Bedürfnissen, authentische zwischenmenschliche Beziehungen oder unsere persönlichen Stärken und Ressourcen, aber auch Widersprüche und Blockaden sind uns häufig unbekannt, was immer wieder zu "Verirrungen" führen kann. In diesem Seminar wollten wir uns mit Selbsterkenntnis und -entwicklung beschäftigen, wobei neben theoretischen Aspekten vor allem Meditationen sowie Achtsamkeitsübungen praktiziert wurden.

Über den Referenten

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Unser Referent Marc-André hat vor 10 Jahren sein Studium der Umweltwissenschaften beendet. Seitdem beschäftigt er sich mit zunehmender Intensität mit der "sozial-ökologischen Transformation", sowohl auf gesellschaftlicher als auch auf individueller Ebene. Vor allem letzteres schließt das Interesse an Psychologie und Spiritualität mit ein, besonders an buddhistischer Psychologie. Marc-André hat sich in Meditation und Achtsamkeitspraxis weitergebildet und meditiert selbst seit 10 Jahren. Zurzeit macht er eine Weiterbildung zum Systemischen Coach.

Hintergrund und Inhalt

Wir wissen aus der Glücksforschung, dass ein Leben im Einklang mit unseren Werten, Idealen und Zielen, einen erheblichen Beitrag zu unserem Empfinden von Glück und Zufriedenheit leistet. Dies setzt ein Bewusstsein über die Dinge voraus, die uns wichtig sind, so wie das Erkennen von inneren Blockaden die uns daran hindern. Nur können wir uns davon befreien? In zwischenmenschlichen Beziehungen, die ebenfalls einen großen Einfluss auf unser Glück haben, wünschen wir uns Authentizität. Aber wann ist mein Verhalten authentisch? Was ist der individuelle Sinn des Lebens und was für Kompetenzen und Ressourcen haben wir für seine Erfüllung? "Erkenne dich selbst" besagt das Orakel von Delphi. Was ist das Selbst bzw. gibt es so etwas wie einen individuellen Wesenskern? Wie erkennt das Selbst sich selbst? Diese und andere Fragen wurden auf unserem Seminar behandelt. Dabei wurden neben der Praxis klassischer Meditationen und Achtsamkeitsübungen, die weitestgehend asiatischen Weisheitslehren entstammen, auch Erkenntnisse der modernen Bewusstseinsforschung und dem systemischen Denkansatz betrachtet. Dem Ganzen zugrunde liegt letztlich ein bereits dem Buddhismus zugeschriebenes Sprichwort, welches das Konzept des Konstruktivismus und die Praxis der Gedankenschulung beinhaltet: „Mit unseren Gedanken erschaffen wir unsere Welt".

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Vom Universum in der Mandarine

Schritt für Schritt tapsen wir in Socken über den Fußboden. Unverhältnismäßig langsam durchschreiten wir den Raum, langsam wie in Zeitlupe. Die Augen geschlossen und versunken in den Berührungen mit dem Boden. Wir befinden uns auf einem Achtsamkeits- und Meditationsseminar irgendwo in Brandenburg. 15 Erwachsene, die sich ein Wochenende lang der Entschleunigung widmen. Dabei ist die Geh-Meditation nur eine von vielen Übungen, die wir kennen lernen dürfen. Vor lauter Terminen, Verpflichtungen und anstehenden Hausarbeiten hätte ich das Wochenende fast abgesagt. Doch genau darum geht es ja. Innehalten. Mal aus dem Trubel raus und sich in Gelassenheit üben. Ziemlich wohlig und weich wird die Gruppe von den Haubewohner*Innen und dem Seminarleiter empfangen. Der Seminarraum, ausgelegt mit bunten Teppichen, bietet den Rahmen für unseren Aufenthalt. Schnell komme ich an und fange an, mit den eben noch Fremden, rumzualbern, interessierte Blicke und vertraute Gespräche zu teilen. Eine andere Übung besteht darin, in 15 Minuten eine Mandarine aus ihrer Schale zu befreien und diese zu essen. 15 Minuten? Ungläubige Blicke und los geht’s! Schon beginnen sich die Leute um mich herum liebevoll ihren kleinen orangen Freunden zu widmen. Langsam erkunde auch ich das Objekt meiner Begierde und kann es anfänglich kaum erwarten, die kleinen Stückchen des Obstes zu verspeisen. Die Forscherin in mir erwacht. Nachdem ich ausführlich die Oberfläche ertaste, rieche, lecke und die Kälte auf meinen Lippen spüre – tut es mir schon fast leid, meine Nägel in die perfekt geformte Frucht zu stoßen. Zögernd ziehe ich ihr die Haut ab und höre dabei ganz dicht an meinem Ohr, wie sich nach und nach die Schale vom viel weicheren Kern löst. Jetzt ändert sich der Geruch. Wie ein Kaleidoskop halte ich ein Stück gegen das Licht. Die zellenartige Struktur leuchtet mich orang-munter an. Und nun ist es soweit. Ich lege es auf meine Zunge und spüre die trockene Oberfläche, die geschwungene Form. Langsam schließt sich mein Mund und die ersten Tropfen benetzen meine Zunge. Puh. Was für ein Erlebnis – kichere ich in mich hinein.

Ommmm Shanti Schanti Ommm.

Nach etlichen Meditationen, vorzüglichen Aufstrichen und Dankbarkeit dieser kostbaren Momente gegenüber – düsen wir Sonntagsabend nach Hause. Mein Blick schweift ins verwischte Dunkel, das an uns vorbeifliegt und ich muss schunzeln, weil ich Mandarinen wohl fortan mit anderen Augen betrachte.
Auf die Bildungsbande!

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Workshopfest
Workshop-Festival Festival
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Workshopfestival


organisiert von Jannis und Jona
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„Open-space, offene Bühne, lecker Essen, abends Lagerfeuer, Party mit guter Musik, viele nette, neue und alte Gesichter, viel Spaß, viel Austausch, und natürlich viele viele spannende Workshops.
Wir wollen mit dir und Anderen zusammen an diesem Wochenende einen Rahmen schaffen, in dem du zum Einen die Möglichkeit hast, deine Interessen und Fähigkeiten in Workshops anderen Enthusiasten vorzustellen, du aber wiederum von Anderen lernen und dich inspirieren lassen kannst. Wir suchen dabei bewusst nicht unbedingt Profis, sondern Jede von Euch und legen Wert auf eine Atmosphäre des Ausprobierens, des Unperfekten und des Experimentierens. Grundlage ist einzig die Idee des voneinander-Lernens und zusammen-Ausprobierens und die Überzeugung dass jeder von uns irgendetwas macht oder kennt, was andere interessiert oder inspiriert.“

So hieß es in der Einladungsmail, die Ende August an den Bildungsbanden-Verteiler raus ging. Was dabei raus kam waren 3 Tage Workshopfestival mit 37 Menschen, 12 spannenden Workshops, ein großer Haufen neuer Bekanntschaften plus den in der Mail versprochenen Highlights.

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  • Grundeinführung Holzbau und Böcke bauen
  • Capoeira
  • GfK-Crashkurs
  • Begegnung mit Bäumen
  • Obstbaumschnitt
  • Haltbarmachen durch Fermentation
  • authentische Begegnung
  • Bücher binden
  • Lehmputz
  • Schokolade selbermachen
  • Scrum - Agiles Projektmanagement
  • Soziokratie 3.0

Am Freitagabend geht es dann endlich los. Die Vorbereitungen sind alle fertig und in der Sonne des Altweibersommers trudeln die Teilnehmer*innen in den Hinterhof der Frieda in Brück bei Berlin ein.
Das Kochteam ist dieses mal extrem gut organisiert und teilt die Neuankömmlinge per Los in Gruppen zum Pizza backen ein. Der Ofen wird ordentlich angeheizt und während sich die Einzelnen beim Essen-machen ins Gespräch kommen, füllen sich Saal und Hinterhof mit immer mehr Menschen. Die Gitarren erklingen, das Lagerfeuer entzündet sich, und, als es schon dunkel ist, erklingt vom Orgateam der Toast auf den Beginn des gemeinsamen Wochenendes. Die letzten Punkte zu Haus und Ablauf werden abgehandelt, der Workshop-Plan fürs Wochenende wird verkündet, sowie auch die Idee des „Workshopfestivals“ selbst.
„Nicht Konsumieren sondern Prosumieren!“ heißt es - eine Mischung aus Produzieren und Konsumieren. Alle sind für das Workshopfest verantwortlich und tragen bei so gut es geht.

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Am Sammstagmorgen erwartet die Prosumenten ein straffes Programm und die Qual der Wahl. Mehr als 12 Workshops stehen auf dem Programm - manche werden noch abgesagt andere kommen hinzu. Die Mischung ist bunt: von „Ringelpietz mit Anfassen“ und Meditation, über Methoden für agiles Projektmanagement, bis hin zu Baumschnitt und dem Anfertigen von Sauerkraut. Mit Smileys auf den einzelnen Workshopkarten wird auf dem Plan schnell ersichtlich, für welchen Workshop noch geworben werden muss und welcher besser in einen größeren Raum umziehen sollte. Zwischen 30 Minuten und drei Stunden gibt es die Inputs unterschiedlicher Art. Danach geht es für die meisten direkt in den nächsten über, andere prosumieren lieber in der Sonne bei einem Pläuschchen mit Limo, Kaffee oder Bier.
Nur ein Workshop läuft die ganze Zeit. Die Küche. Sie verteilt sich in Form von verschiedenen Schnippel-Kolonnen, Kochstellen, und koordinierenden Köchen übers gesamte Gelände. Große, gehäufte Schüsseln mit zerkleinertem Gemüse werden die Treppen und Flure rauf und runter getragen. Die Küchenprosumenten geben ihr bestes, damit zur Mittagszeit und zum Abendbrot alle wieder vereint an ihren Tellern sitzen und in die Flammen starren können.
Nach der abendlichen Rede erschallen die Bässe lauter werdend aus dem Seminarraum. Die Lichter werden bunt. Nur schafft es die mit Eindrücken voll gesogene Prosumentenmeute nur sehr langsam und behäbig auf die Tanzfläche. Am Lagerfeuer und auf der Terrasse tummeln sich die meisten zusammen und vertiefen sich in Einzel- und Gruppengespräche.
Im oberen Teil des Projekthauses entsteht eine separate Party: Jemand initiiert einen Schokoladen-Workshop, der über die Nacht hinweg mehrere Generationen von Teilnehmern auch dann noch in ihren Bann zieht, als die Workshopinitiatorin schon längst im Bett liegt. Der Duft von selbst gemachter Schokolade fleucht durchs Haus. Und so langsam legt das engagierte Partyvolk auf der Tanzfläche doch noch einen nach.

Als am Sonntag früh das Frühstück auf dem Buffettisch steht, möchte man denken die Leute verschanzen sich in der Stroscheune und im Haus unter ihren Schlafsäcken, doch mit Nichten! Es wird sich lecker gestärkt und dann geht es wieder auf in die nächste Runde, oder besser gesagt Runden.
Beim Obstbaumschnitt und bei der „Begegnung mit Bäumen“ im nahe gelegenen Wald, wird das Gelände erkundet, aus der Schar der Holzbau-Didakten sieht man fuchtelnde Arme an den Skizzen für die neuen Holzböcke, hört Raunen und Staunen als es um Kern und Splintholz geht, und auch bald schon emsiges Sägen und Hämmern. Sie werden noch nicht so ganz fertig sein, als die Rufe zum Mittagessen ertönen. Das Wochenende, was sich so anfühlt wie drei Wochenenden, endet in einem großen, runden Sitzkreis, in dem jeder von sich erzählt wie es ihm und ihr ergangen ist. Ein erfahrungsreiches Wochenende im sonnigen Herbst geht zu Ende. Was bleibt sind viele schöne Bilder von fröhlichen Gesichtern und die Erinnerung an schöne Gespräche am Feuer und Aha-Momenten aus den Workshops. Eineinhalb Stunden später sieht der Ort ziemlich genauso aus wie vorher.
Denn Prosumenten räumen gemeinsam auf!

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Moderations-Seminar Moderation
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>> Viele Stimmen - eine Gruppe <<


vom 8. - 10. September 2017
mit Anna von Gruenewaldt
organisiert von Theresa, Bianca und Sophia
gekocht haben Kai und Claudia

Ein Wochenend-Seminar zur Moderation von Gruppen in kollektiven Zusammenhängen

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Du findest dich immer wieder in Situationen mit Gruppen wieder, wo ihr gemeinsam Entscheidungen treffen müsst, Themen ausdiskutieren wollt oder ihr vor Herausforderungen steht, auf die ihr erst mal nicht zu reagieren wisst? Eine gute Moderation würde euch in diesem Moment total helfen, aber keine*r weiß so richtig, wie das geht?

In diesem Wochenend-Seminar zur "Moderation in kollektiven Zusammenhängen" konnten wir viel über grundlegende Herangehensweisen von Moderation in selbstorganisierten Gruppen erfahren und lernen.

  • Wie ist eine gute Moderation aufgebaut?
  • Welche Rollenverständnisse und Haltungen gibt es?
  • Welche Fragen bringen eine Gruppe weiter?
  • Wie kann mit Zeitstress oder Spannungen angemessen umgegangen werden?
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Gemeinsam haben wir die vielfältigen Möglichkeiten einer unterstützenden Moderation erkundet, die es deiner Gruppe ermöglichen, mit vielen Stimmen gemeinsam zum Ziel zu kommen. Ausgestattet mit einem breiten Methodenkoffer lud unsere Referentin Anna uns ein, unsere eigene Art der Moderation zu entwickeln. Wir lernten die verschiedenen Phasen einer Moderation kennen mit ihren jeweiligen Schwerpunkten. Anhand von Wissen, dass schon da war, Büchern und Annas Unterstützung, wurden in Kleingruppen die verschiedenen Aspekte einer Moderation bearbeitet - und mit jeweils unterschiedlichen, aufbereiteten Moderationsmethoden der Großgruppe Nahe gebracht.
Eine sehr interaktive, praktische und erfahrungsbasierte Form, theorethischen Input zu vermitteln. Mit neuem Wissen, buntem Lachen und einem erlebten Gespühr dafür, was Moderation bedeuten kann, klang das Wochenende aus.

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"Das Wochenende mit Anna und euch in der Frieda war eine richtige kleine Oase für mich. Am Ende dieser langen Straße des Friedens, gegenüber diese Kriegerstatue, in einem dieser Reihenhäuser, die Tür aufmachen und dann einander so viel anlachen! Man merkt die Freude, mit der ihr Dinge angeht und zum mit mitmachen einladet. Ich habe mich bei euch sehr wohl gefühlt und freue mich schon auf die nächsten Begegnungen an diesem schönen Fleckchen Erde.
Danke.
Und bis bald!"

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Frieda Café Nr.4 Frieda Café
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Frieda Café Nr.4

Thomas Zimmermann macht einen interaktiven Scrum-Workshop

Frieda Café
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Frieda Café

Nach vielen schönen Momenten und Begegnungen dieses Jahr und diesem neuen und wahrhaft geglückten Bildungs-Banden-Format haben wir mit diesem besonderen Workshop als Sahnehäubchen die Saison des Cafés beendet. Es gab einen interaktiven Scrum-Workshop von Thomas Zimmermann.

Was ist Scrum?

Scrum – Warum Programmierer rhythmisch um ein Taskboard tanzen

Gruppenarbeit ist langwierig, anstrengend und unfair? Nicht mit Scrum. Das Framework aus der amerikanischen Softwarenentwicklung hat es mittlerweile zu globalem Ruhm gebracht und gibt Teams die Möglichkeit, sich selbst zu organisieren und stetig zu verbessern. Und längst nicht mehr nur für Software-Firmen! Dahinter steckt das „agile Mindset", das Schluss macht mit hierarchischen Strukturen, Kontrollzwang und Fließbandarbeit und stattdessen auf Vertrauen, Transparenz und Selbstverantwortung setzt. Für den mentalen Wandel zu Scrum bedarf es eines Scrum-Masters, der diesen Prozess im Team begleitet und fördert.

Thomas Zimmermann ist praktizierender Scrum-Master in Berlin, forscht im Bereich Scrum, Agilität und Organisationstheorie und berät Unternehmen in der agilen Transformation. Seine akademischen Wurzeln liegen in der visuellen Kommunikation, Soziologie und Organisationsentwicklung (Angewandte Sozialwissenschaften).

Frieda Café
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Frieda Café

Erlebnisbericht

In dem Workshop zu Scrum ("Getümmel") beim Frieda-Café im September konnten wir Teilnehmer*innen eine weitere Projektmanagement-Methode kennenlernen die im Businessbereich bereits sehr verbreitet ist. Neben dem theoretischen Teil stellten wir einen fiktiven Scrum-Durchlauf, an Hand einer Internetseite nach die wir für einen Teilnehmer entwickelten, was diese Methode für uns natürlich schnell griffig machte.
Der Kern der Methode ist es Arbeitsprozesse in möglichst kleine einzelne Schritte aufzugliedern und diese den jeweiligen Fachbereichen oder Arbeitsgruppen zuzuteilen. Diese werden dann in sogenannten Sprints gleichzeitig ausgeführt. Am Ende eines jeden Sprints wertet das gesamte Team den Arbeitsprozess aus und passt ihn an das Ziel an. Interessant bei Scrum ist, dass hier auch das Ziel an den Arbeitsprozess angeglichen werden kann.
Scrum wird durch viele ritualisierte Arbeits- und Feedbackprozesse, feste Zyklen und das Aufgliedern in selbstständige Verantwortungsbereiche zu dem was es ist - eine agile, sehr effiziente Projektmanagementmethode in der das gesamte Kollektiv zum Akteur wird. Um die Methode noch besser begreifen zu können bräuchte man sicherlich mehr Zeit und im Idealfall auch reale Übungsfelder.
Ist sie ein interessanter Baustein für die Vision der Bildungsbande? Sicherlich sie scheint einer Gruppe für die Bewältigung von komplexen Aufgaben ein Mittel an die Hand zu geben in der sie effizient, selbstautorisiert, in abgegrenzten Aufgabenbereichen arbeiten können und doch jeder die Übersicht über das große Ganze behält. Eine Spannende Methode die zum WIR-Bereich der Bildungsbande passt, und dort sicherlich noch oft auftauchen wird. Wer Lust hat Bildung zu diesem Thema zu organisieren oder anders beizusteuern, melde sich gerne beim Koordinationskreis. die Nachfrage ist hoch!

Kontiki Workshop Kontiki Workshop
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Kontiki Workshop

Der Tagesworkshop zu Kontiki am 5. August beeindruckte mit dem geballten Wissen von Haiko Pieplow, dem "Terrapreta-Papst" in Deutschland und Urgestein der Forschung zu diesem Thema. Gleichzeitig war die Wissensvermittlung so praktisch wie sie nur hätte sein können.

Kontiki

Um 10 Uhr treffen wir uns im Außengelände der Brandenburger Lebensgemeinschaft "Vielseithof". Die Kontiki Feuerstelle wird aufgebaut, ein pyramidenförmiges 1m² großes Metallkonstrukt, welches anschließend mit den übrig gebliebenen Holzschnittresten aus den Gärten der ansässigen Anwohner befüllt wird. Mit Gartenhandschuhen schaffen wir 15 Teilnehmer das Geäst in die Kontiki-Schale, und sehen nach der Entzündung zu, wie sich der Gartenabfall in wertvolle Kohle verwandelt. Rund 20 Prozent der Holzmasse wird in eine Kohlenstoffstruktur umgewandelt, die ab jetzt für viele hundert Jahre im Boden eingelagert sein wird, und damit dem Boden zur fruchtbarsten Qualität verhilft und zusätzlich für die Atmosphäre unschädlich gemacht wird.

Aber es geht lange nicht nur um Kontiki und den faszinierenden Brennprozess. Der Referent führt per Anschauungsmaterial vor, wie Terrapreta Terrapreta" ist die Erde, die aus Kohle und organischem Material hergestellt wird und in der Regel die höchste Punktzahl an Bodenpunkten hat. mithilfe von Bokashi Bokashi ist eine aus Japan stammende Methode, bei der Küchenabfälle mit Kohle in geschlossenen Behältern fermentiert werden. Dadurch bleibt ein hoher Anteil der Nährstoffe erhalten und wird in Moleküle umgewandelt, die für Humuskomplexe brauchbar sind. Unkompliziert im eigenen Haushalt anwendbar. hergestellt wird und in den Boden eingearbeitet wird. Es gibt einen kleinen Exkurs zu Komposttoiletten und der Problematik des jetzigen Entsorgungssystems, sowie zu "Pyrolyseöfen" (Öfen, die beim Brennvorgang Holzkohle übrig lassen).
Noch während das Holzgas aus den Ästen entweicht und brennt, fängt ein Teil der Teilnehmer an, das Gemüse für die Suppe, die auf der Kohle gegart werden soll, klein zu schneiden. Als das Essen dann fertig ist,wird die Kohle abgelöscht und der schwarz schillernde Schatz geborgen. Beim Essen wird noch über Kohle, Erde und Stoffkreisläufe schwadroniert und Kontakte ausgetauscht. Es gibt noch einen kleinen Vortrag zum Konzept der Bildungs-Bande und dann wird es schon fast wieder Zeit für den Ausklang, denn der Vielseitenhof eröffnet sein hofeigenes Café, welches den Workshop-Teilnehmerinnen einen leckeren Kuchen spendiert. So gestaltet sich der Abschied langsam und genüsslich bei Cappuccino in der milden Sommersonne.

Eine wirklich grandiose Methode wurde vorgestellt, die zukunftsweisend für die Welt sein könnte aber zunächst die kleinen Stoffkreisläufe in den Lebensgemeinschaften bei Brück revolutionieren wird. Der große Dank gilt dem Orgateam, Dagmar und Malte, Heiko Pieplow der seine Zeit und sein Wissen gespendet hat und dem Vielseithof für die Beherbergung. Ein toller, ereignisreicher Tag!

PS.: Die Tragödie des Tages wird erst im Nachhinein klar werden. Alle Bilder, die während des Workshops für die Dokumentation geschossen werden, werden durch ein technisches Missgeschick verschütt sein. Tja "du hast den Farbfilm vergessen!...mein Michael!" Daher gibt es leider keine Originalfotos von diesem Workshop!

GfK Übungsgruppe GfK Übung
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GfK Übungsgruppe

GFK Übungsgruppe
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GFK Übungsgruppe

Innere Ausgewogenheit und ein Bezug zu dem, was wir wirklich wollen und brauchen fallen genauso wenig vom Himmel wie harmonische Beziehungen. All dies ist für gelingende Gemeinschaften und das Erreichen von Zielen in Gruppen jedoch von grundlegender Bedeutung. Gewaltfreie Kommunikation ist eine innere Haltung, eine Lebensphilosophie und ein Werkzeug, das Menschen hilft, eigene innere Konflikte zu lösen. Für viele Methoden der Gruppenentscheidung und des Organisationsmanagement ist sie deswegen zum Grundhandwerkszeug geworden. Für die Bildungs-Bande gehört sie zu den wichtigsten Methoden und dient als Grundbaustein für viele weitere Inhalte. Um den Kern der gewaltfreien Kommunikation (GFK) zu verinnerlichen reichen in der Regel nicht einmalige Theorievermittlungen, sondern es bedarf hierzu regelmäßiger Übung und Austausch mit anderen.

Alle drei Wochen findet für je zweieinhalb Stunden Die GFK-Übungsgruppe in Brück statt. Die derzeit 5-8 Übungsgruppenmitglieder werden vom GFK-Trainer Markus Castro durch den Abend geleitet. Anhand von Alltagssituationen und -spannungen kann die GFK hier angewendet und verinnerlicht werden.

Wenn du zur GFK Gruppe dazu stoßen möchtest, in der Region Fläming, in Berlin oder der Nähe Potsdams wohnst, melde dich beim Koordinationskreis der Bildungs-Bande oder bei Markus Castro.

Lehmofen Workshop Lehmofen
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Lehmofen Workshop


mit Janis

Zur Bauweise und Nutzung

Lehmofenbau Workshop
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Lehmofenbau Workshop

Bei einem Lehmofen handelt es sich in der Regel um einen Grundofen, der im Wesentlichen aus Lehm gebaut ist. Als Baumaterial kann neben Lehmsteinen, Lehmmörtel und Lehmputz eine Vielzahl weiterer Materialien verwendet werden, wie zum Beispiel Schamottsteine, Backsteine oder Dachziegel. Genauso vielfältig wie die Baumaterialien ist der Verwendungszweck. Oft wird ein Lehmofen zur Beheizung des Wohnraums verwendet. Dabei können die Rauchgaszüge zum Teil als Ofenbank ausgeführt werden.

Der Lehmofen ist ein aus Lehm bzw. Graslehm errichteter Brennofen. Dabei vermischt man Ton, Schluff und Sand mit Wasser, um das Gemisch formbar zu machen. In getrockneter Form ist Lehm stabil und isolierend und kann eine Temperatur von 1000 °C im Ofen konservieren.

Lehmofenbau Workshop
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Lehmofenbau Workshop

Der Ton-Brennofen wird zur Keramikherstellung genutzt und kann in horizontaler oder vertikaler Lage errichtet werden. Er ist mindestens dreimal so lang wie breit, damit die Töpferware und das Holz, das als Brennzeug dient, ausreichend Abstand zueinander haben.

Erlebnisbericht

Der Lehmofenworkshop war recht schnell organisiert. Nachdem die Idee stand, war der Einladungsmail fix formuliert und ging mit 3 Wochen vor dem Veranstaltungsdatum extrem knapp raus. Nachdem die Zahl der Anmeldungen über viele Schwankungen zwischenzeitlich 14 Leute betrug, hatten wir am Ende ein kleines aber tatkräftiges Einsatzkommando von 9 Leuten einschließlich Orgateam und Köchin. Wir sind wirklich dankbar für die gute Zeit und die gute Verpflegung. Mit viel Schwung, barfüßigem Lehmmatsch-Tanz, unterhaltsamen Pausen und Inputs und gemütlichen Lagerfeuerabenden entstand nach und nach ein Lehmwildschwein, das sich schlussendlich als Ofen entpuppte...
Die Bewohnerschaft des Projekthauses dankt natürlich sehr für das leckere Brot und die Pizza aus dem Brotbackofen!

+ weitere Bilder
Frieda Café
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Frieda Café die Dritte

Was ist das Frieda-Café?

Frieda Café
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Frieda Café

Nach der Aufregung über die Ungewissheit um die Besucherzahl, war es wieder einmal erleichternd für das Orgateam des Frieda-Cafés das viele nette Gesichter zu sehen waren und sich über den Italienischen Kaffee und den hausgemachten Kuchen freuten. Dieses Mal wurden zwei sehr interessante zukunftsweisende Projekte vorgestellt.

Obergut

Klaus Walther ist Mitbegründer von Obergut, einer Initiative die Kleinsterzeugern vom Land eine sehr niederschwellige Gelegenheit bietet ihre Produkte in der Stadt abzusetzen. Denn sie stellt die Absatzstruktur und ein Markenzeichen bereit und baut eine Verbrauchergemeinschaft auf. Bei der Vorstellung stellt er sein Projekt in den Kontext der Misswirtschaft von Agrarflächen und Nährstoffen in der Weltwirtschaft. Ein Vielversprechendes und scheinbar notwendiges Gegenmodell heißt "Regionalwirtschaft". Mehr zum Projekt findet ihr hier.

Frieda Café
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Frieda Café

Filmarche

Vince ist Absolvent und mittlerweile auch Dozent an einer Filmuniversität. Aber nicht an irgendeiner, sondern an der Filmarche, einer Filmschule, die komplett von ihren eigenen Studenten gegründet wurde und selbst verwaltet wird. An der Filmarche kommen verschiedenste Filmschaffende und angehende Filmemacher*innen zusammen, die sich gegenseitig unterrichten und unterstützen und die Struktur der Schule organisieren. Wo Fachwissen benötigt wird, das in den eigenen Reihen nicht vorhanden ist, werden externe Referenten eingeladen und Seminare organisiert.

Was 2001 als Zusammenschluss einiger Filmemachender begann, die der elitären Welt der staatlichen Filmschulen überdrüssig waren und Lust auf ein solidarisches gemeinsames Lernen hatten, ist in den vergangenen 16 Jahren zu einer großen Struktur gewachsen. Heute ist die Filmarche eine Uni, an der in sechs Semestern und acht verschiedenen Bereichen studiert werden kann. Sie wird von den Studierenden selbst organisiert, die sich dort praxisorientiert an gemeinsamen und eigenen Projekten ausbilden.
Ihr Abschluss ist nicht staatlich, jedoch mittlerweile so renommiert, dass man in der Filmszene gute Berufschancen hat und an der Universität Potsdam Babelsberg sogar einen Master damit machen kann.

Vince gibt uns zu diesem Frieda-Café einen Eindruck wie Universitäten der Zukunft eventuell aussehen könnten, die auf hohem Niveau arbeiten, sich dabei jedoch nicht von derzeit vorherrschenden Vorstellungen zu Bildung vereinnahmen lassen müssen. Mehr zur Filmarche findet ihr hier

Beide Vorträge wurden gefilmt und sind derzeit noch nicht aufbereitet. Ein Zusammenschnitt mit den wichtigsten Informationen folgt aber in Zukunft.

GfK Seminar (reloaded) GfK Seminar
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GfK Seminar (reloaded)

GFK Seminar
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GFK Seminar

Nachdem die Nachfrage für das erste GFK-Seminar so groß war, entschloss sich das Orgateam mit der Referentin Eva Ebenhöh schon auf dem Seminar im März, die gleiche Veranstaltung im Mai zu wiederholen. Obwohl das zweite GFK Seminar vom Aufbau in etwa so gestaltet ist wie das erste, unterscheiden sie sich doch maßgeblich. Es sind vor allem die individuellen Fragen der Teilnehmerinnen, die das Seminars prägen. Vereinzelt nehmen manche Menschen, die im März schon dabei waren, gleich wieder teil. Unterm Strich ist die Stimmung sensationell und harmonisch und insgesamt 22 Leute verschaffen sich einen Einstieg oder eine Vertiefung in die Methodik der Gewaltfreien Kommunikation.

GFK Seminar
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GFK Seminar
GFK Seminar
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GFK Seminar
Frieda Café zum Zweiten Frieda Café
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Frieda Café zum Zweiten

Café

Beim unserem zweiten Frieda-Café war vor allem die Nachbarschaft und Radfahrende gut vertreten, für die die Welt der Gemeinschaftsprojekte teilweise eine völlig neue war. Aber auch einige der üblichen Verdächtigen aus Berlin und Potsdam schafften wieder den Weg in die Brandenburger Provinz. Da die Planung zu kurzfristig begonnen hatte, konnte keiner der gewünschten Workshopleiter mehr mobilisiert werden. Passend zum Anliegen der Bildungs-Bande wurde aber der Film "Alphabet" von Erwin Wagenhofer an der Leinwand abgespielt. Ein Film, der auf eindrucksvolle Weise verdeutlicht, wie in unserem derzeitigen Bildungssystem täglich geistiges Kapital vernichtet wird. Auf der anderen Seite wird jedoch ebenfalls abgebildet wie durch Ermutigung, soziale Einbettung und Berücksichtigung von Vorlieben, Menschen ihr Leben lang Entfaltung erfahren können und Bildung, sowie charakterliche Entwicklung davon getragen werden können.

GfK Seminar GfK Seminar
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GfK Seminar

Als dreiköpfiges Orgateam für ein Seminar zu gewaltfreier Kommunikation (GFK) hatten wir uns bereits Anfang Dezember '16 gegründet. Die Idee dazu entstand auf dem Soziokratie Seminar im September zuvor. Als die Wunschreferentin aus Hamburg, Eva Ebenhöh, zusagte und sich auf unser vorgeschlagenes, einfaches Spendenmodell zur Finanzierung der Veranstaltung einließ, war der Jubel in unserem kleinen Team groß. Nachdem die Einladungsmail an diverse Emailverteiler raus gegangen war, hatten wir allerhand zu tun. Denn täglich kamen gleich mehrere Anmeldungen rein. Wir entwickelten so eine Art "Einlogg-Sucht" denn bei jedem Öffnen des Postfaches hatten wir 1-4 neue Anmeldungen von interessanten Personen im Posteingang. Das Interesse schien hoch zu sein. Leider zu hoch für unsere Teilnahmekapazitäten. Um genau zu sein dreimal so hoch. Was am Ende zur Folge hatte, dass wir mit Eva gleich das nächste Seminar für Mai organisierten. Aber dazu später mehr.

In dem Seminar kam eine gute Mischung aus Vorerfahrenen und totalen Neulingen der GFK zusammen. Als in der Vorstellungsrunde die Erwartungen abgefragt wurden, zeigte sich, dass ein Teil der Gruppe sich angemeldet hatte, um das Thema zu vertiefen, andere um einzusteigen. Wieder andere waren gekommen, weil die Lust nach dem Gruppenerlebnis oder Reflektionsprozessen groß war.

Was den Erfolg dieses Seminars am Ende ausmachen sollte war, dass all diese Erwartungen erfüllt wurden, wie bei der abschließenden Feedbackrunde heraus kam. Die Stimmung war einerseits geprägt von interessierten Fragen, Vermittlung von Grundlagen, aber auch von Austausch über praktische Kniffs, um sich in alltäglichen Situation wieder in eine empathische Haltung sich selbst oder andern gegenüber zu versetzen. Neben dem Inhalt, war aber auch hier der Vernetzungsfaktor riesig. Die Gespräche am Lagerfeuer oder bei den Mahlzeiten schufen frischen Enthusiasmus, und neue Kontakte. Verblüffend fällt immer wieder allen auf, wie schnell in so kurzer Zeit auf diesen Seminaren ein Gruppengefühl und eine Aufbruchstimmung entsteht. Der Dank für diese tolle Zeit gilt besonders den Organisatorinnen, sowie der dreiköpfigen Küche, die uns mit leckersten Mahlzeiten verwöhnte! Und natürlich auch an Eva für ihr Engagement und ihre spürbare Motivation, ihr nützliches Wissen weiterzugeben.

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Frieda Café Frieda Café
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Frieda Café

Café

Ach, was war doch das Orgateam aufgeregt als das völlig neue Konzept des Frieda-Cafés zur Jungfernfahrt vom Stapel gelassen wurde. Die Espressomaschine, sowie die Kaffemühle erfüllten ihre Aufgabe und nachdem ca. eine Stunde die Türschwellen unberühert blieben, füllten sich die Hallen sehr schnell. Eine gute Mischung aus Bildungsbandler, Nachbarinnen, Radfahrergruppen und Menschen aus den fläminger Gemeinschaftsprojekten trafen zur Premiere des Frieda-Cafés zusammen. Die Begegnungen und Gespräche waren sehr vielfältig und anregend. Zusätzlich gab es einen ca. zweistündigen Vortrag über "Kriesendynamiken in Kapitalistischen Wirtschaftssystemen" von der Volkswirtschaftstudentin Clara Wolf, der auf Kamera mitgeschnitten wurde. Spenden kamen in zufriedenstellender Höhe in die Kasse, um die Ausgaben zu decken. Unterm Strich war der Prototyp des Cafés also ein voller Erfolg, der die Erwartungen übertraf, sodass das Orgateam motiviert ihre Reihe fortsetzen konnte.

Soziokratie 3.0 Seminar Soziokratie
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Soziokratie 3.0


vom 22.9. bis zum 25.9.2016
mit Arne Bollinger
organisiert von Paul, Jona und Marvin
gekocht hat Kai

Ein Wochenend-Seminar zur Moderation von Gruppen in kollektiven Zusammenhängen

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Im Begriff „Soziokratie“ verstecken sich die beiden Elemente „Sozio-“ (von lat. socius = Gefährte, Verbündeter) und „-kratie“ (von gr. krateia = Macht, Herrschaft). Soziokratie bedeutet demnach in der direkten Übersetzung etwa die „Herrschaft der Gefährten“. Die Terminologie ist zugegebenermaßen etwas sperrig, schließlich ließe sich eine Gefährtenherrschaft auch in Richtung Oligarchie oder Nepotismus fehlinterpretieren. Die Vordenker der aktuellen Entwicklungsstufe bezeichnen ihre „Soziokratie 3.0“ hingegen als „Methode zum Auf- und Ausbau effektiver, agiler und resilienter Organisationen jedweder Größe“ – vom Start-up über den multinationalen Konzern bis hin zu globalen zivilgesellschaftlichen Netzwerken.

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Wie andere Ansätze hat sich auch die Soziokratie mit der Zeit weiterentwickelt. Die so genannte „Soziokratie 3.0“ (auch als „S3“ bekannt) hebt sich von der klassischen Soziokratie durch die Integration von Lean– und Agile-Ansätzen sowie durch eine weniger dogmatische Herangehensweise ab. Vereinfacht gesagt lautet die Botschaft der S3-Gemeinde: „Soziokratie 3.0 ist mit modernen Kollaborationswerkzeugen kompatibel und jeder kann aus der Methode die Bausteine herausgreifen, die seine Organisation voranbringen.“

zum Erfahrungsbericht von Arne Reis + weitere Bilder
ICH DU WIR ES
Dragon Dreaming
Heldenreise
Waldgarten-Seminar
Workshop-Festival
Meditations-Seminar
Bauen mit Lehm
Workshop-Festival
Moderations-Seminar
Frieda Café Nr.4
Kontiki Workshop
GfK-Übungsgruppe
Lehmofen Workshop
Frieda Café die Dritte
GfK Seminar (reloaded)
Frieda Café zum Zweiten
GfK Seminar
Frieda Café
Soziokratie 3.0
Ein selbstbestimmtes Leben in Gemeinschaft ist möglich!

VERTEILER, STRUKTUR UND MEHR

Verteiler

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